Alles sehr spannend gewesen gestern – es stand nämlich ein Besuch in der Feldküche an. Ziel des Projektes ist es, die Feldküche als Plattform für Kulinarik, Handwerk, Design und Regionen zu nutzen, immer mit dem Fokus darauf, die Authentizität zu bewahren, sagen die Erfinder Martin Fetz, Matthias Felsner und Christian Feurstein. Für die Kulinarik heisst das im Detail: es werden fast ausschließlich regionale Produkte verkocht.

Das urbane Pendant dazu, die Betonküche, ist immer sofort ausgebucht und so hab ich mich besonders gefreut, dass ich noch einen Platz für die Feldküche in Obsteig/Mieming bekommen habe. „Spannend“ übrigens deshalb, weil aufgrund der Wetterlage (Tirol, das einzige Bundesland, in dem es letzte Woche nicht 40 Grad hatte) nicht klar war, ob wir am Feld oder in der Scheune essen werden. Aufgrund der fast polaren Nachttemperaturen, wurde das Event kurzerhand auf 2 Locations aufgeteilt > 1. Gang und Aperitif am Feld, den Rest des Abend verbrachten wir in der Scheune.

Gastgeber, gemeinsam mit 2 von 3 Feldküchen-Erfindern, war Bio-Bauer Andreas Riser, mit dem ich mich sehr intensiv über unterschiedliche Aspekte von Bio (von Tierhaltung, Einkaufspolitik von Großkonzernen bis hin zur Schwierigkeit auswärts zu essen, wenn man einen Bio-Bauernhof sein Eigen nennt) unterhalten konnte. Ein Top-Kandidat für eine FoodCamp-Session und – dank seinem Hofladen – mein zukünftiger Fleischlieferant, wenn ich mit den Liebsten bei den Schwiegis in Mieming weile. Yes! Und einen Koch gab es natürlich auch – einen tollen noch dazu: Gerhard Kriessmann und sein Team haben die Produkte von Andreas zu einem fabelhaften Menü verkocht. Um euch den Mund ein bisschen wässrig zu machen, gibt’s von mir einen kleinen, wilden Auszug aus der Menükarte: Geräucherter Schweinebauch auf Apfel-Sauerkraut, Schaumsuppe von Wald- und Wiesenkräutern mit Bündner Fleisch und Roggensackerl, Heimische Hirsch-Schnitte mit Nüssen und Hagebutten auf rahmigem Kürbis und Preislbeer-Knödel und so weiter…hach!!

Detail am Rande: Holztische und -bänke wurden vom Industrial-Designer Robert Rüf gestaltet. Das Geschirr , das wirklich entzückend war, kann man zum Teil bei „feine dinge“ erwerben.

Uns so sah das aus – sobald die „offiziellen“ Bilder auf der Feldküchen-Website online sind, verlinken wir natürlich auch dorthin, denn die iPhone-Bilder aus der Scheune möchte ich euch lieber ersparen 🙂

 

Feldküche Obsteig - Türsteher inklusive!

Feldküche Obsteig Meeting – Türsteher inklusive!

 

Auf dem Weg zur Feldküche - das Essen will verdient sein!

Auf dem Weg zu Teil 1 der Feldküche – das Essen will verdient sein!

 

Bio-Bauer Andreas Riser, Obsteig

Bio-Bauer Andreas Riser, Obsteig

 

Der 1. Gang Vintschgerl, Hirschwürstl und Bio-Käse - nicht gekocht, aber trotzdem gut!

Der 1. Gang Bauern-Vintschgerl mit Vanille-Thymianschmalz, Hirschwürstl, Bio-Käse – nicht gekocht, aber trotzdem gut! Gekocht und ausgezeichnet: Pfifferling-Polenta. Mmmh!

 

Küchenchef Gerhard Kreissmann an den Turntables...äh Kochplatten!

Küchenchef Gerhard Kriessmann an den Turntables…äh Kochplatten!

 

 

 

 

 

 

 

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