Letzten Samstag sind wir gemeinsam mit anderen Foodies (zB Toni & Bene von Because you are hungry, Sonja von Compliment to the Chef, Sarah von Sarah Satt) ins Waldviertel aufgebrochen, um gemeinsam mit den Porcella Gründern Miriam Strobach & Gregor Einetter zwei Bauern aus der Region zu besuchen und mehr über ihre Arbeit zu erfahren. Den ersten Stop legten wir bei Bauer Gerhard Bergmaier ein, der uns seine Turopolje-Schweine, die ursprünglich aus Kroatien stammen, zeigte und uns über die maisfreie Ernährung der Schweine und ihre Besonderheiten aufklärte. Besonders auffällig: die großen Ohren, die die Schweine in ihrer Heimat vor dem grellen Sonnenlicht schützten. In Österreich (vor allem im Winter) dienen die Ohren mehr als Frostschutz im Gesicht würden wir meinen ;-).

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Wie man sieht, haben die Turopolje Schweine viel Platz und haben sich von den Besuchern nicht stören lassen.

 

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Wie gesagt – sie haben große Ohren! Fotocredit: Jürgen Schmücking

 

Alle Porcella Bauern, die Turopolje Schweine und Blondvieh (dazu später) züchten, sind Mitglied im Verein Turopolje-Blondvieh Waldviertel, der die Haltung, Vermehrung und Vermarktung der beiden alten und wertvollen Rassen fördert. Außerdem stehen biologische Landwirtschaft, natürliche Tierhaltung und stressfreie Schlachtung im Mittelpunkt.

Unser zweiter Stop führte uns zur Burgruine Gars am Kamp, wo uns Bio-Fleischermeister Roman Schober empfing und uns in die „heiligen Hallen“ begleitete: der Naturreifekeller in den Mauern der Babenberger Ruine, in der man naturgereifte Schinken, Salamis und Speck vom Turpolje Schwein begutachten und natürlich auch erwerben kann. Das war auf jeden Fall ein außergewöhnlicher und beeindruckender Anblick.

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Der Reifekeller von Roman Schober in der Burgruine Gars am Kamp. Fotocredit: Jürgen Schmücking

 

Wir lieben ja leidenschaftliche Menschen und bei Roman Schober merkt man, dass er für die Sache brennt und durch und durch überzeugt davon ist, dass Tierhaltung untrennbar mit Wertschätzung den Tieren gegenüber verbunden ist, dass nur biologische Haltung und eben stressfreie Schlachtung in Frage kommen. Toll!

Zum Abschluss gings noch in die Weinbeißerei (Besuchsbefehl!!), wo Küchenchef Hermann Hager ein großartiges Menü (natürlich auch mit Kostproben vom Turopolje Schwein und Waldviertler Blondvieh) für uns aufkochte. Die Weinbegleitung stammte (praktischerweise) vom Weingut seines Bruders Matthias.

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Jürgen Schmücking hat Dani fotografiert, wie sie Hermann Hager fotografiert 😉

Danke an Porcella, Jürgen Schmücking und Waldviertel Tourismus für die Organisation dieses tollen Tages – wir haben viel gelernt!

PS:

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Ninas Entdeckung des Tages: der Wurstidor!

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