Dani und ich sind täglich viel unterwegs, wir arbeiten gemeinsam an ungewöhnlichen Orten und lassen uns so für unsere Projekte und Kunden inspirieren. Wenn wir feiern, dann versuchen wir  immer ein Lokal oder einen Ort zu finden, in/an dem wir noch nie waren. So geschehen vor einiger Zeit, als wir das Mezzanin 7 besucht haben.

Die Website ließ schon vermuten, dass es sich dabei um ein sehr spezielles kulinarisches Ereignis handeln wird. Das Mezzanin 7 ist nämlich in einer Wohnung und eigentlich ein Verein. Wir waren sehr skeptisch wie es wohl sein wird – quasi bei und mit Fremden zu essen. Aber diese Gedanken waren verschwunden in der Minute, als wir die Wohnung betreten haben und von Martin, einem der Gründer, begrüßt wurden. Es ist kaum zu beschreiben, aber man fühlt sich als wäre man in einer Konfektdose aus den 20er Jahren gelandet. Oder Teil einer Spieluhr mit Nußknacker Motiv. Es ist unglaublich mit wieviel Liebe dieser Ort eingerichtet und dekoriert wird – und das übrigens laufend neu.

Geführt wird das Mezzanin 7 von Martin, Thomas und Wolfgang, die wir auch alle kennengelernt haben. Man merkt sofort, das Mezzanin 7 ist ein Herzensprojekt und natürlich können Dani und ich uns dafür gut begeistern, wir haben ja auch ein paar dieser Projekte <3.

Mit Martin haben wir länger geplaudert und er war so nett uns auch ein paar Fragen zu beantworten.

Was ist Mezzanin 7? Warum ist es kein Lokal im herkömmlichen Sinn?
Mezzanin7 ist unser gemeinsamer Lebenstraum, den wir als Verein (Genuss und Kultur – Verein der besonderen Lebensart) realisieren durften. Nachdem wir in unserem Vintage Wohnraum nicht nur unsere Gäste bekochen, sondern auch eine Kochschule betreiben und Gast-/ Hobbyköchen die Möglichkeit geben, selbst Gastgeber zu sein, unterscheidet sich unser Projekt auf jeden Fall von einem herkömmlichen Lokal. Wir laden unsere Gäste auch herzlich dazu ein, zwischen den Gängen durch die Wohnung zu flanieren, in Büchern und Fotoalben zu blättern, oder gar ein kleines Tänzchen zur Musik der 1920er Jahren zu wagen. Unsere Räumlichkeit betritt man als Gast und verlässt sie als Freund.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Wie es im Leben so ist: Viele Zufälle haben zu unserer Idee geführt. Zufälligerweise sind wir vor zwei Jahren in die Liechtensteinstraße gezogen und kurz darauf wurde die Wohnung nebenan frei. Aus reiner Neugier, haben wir uns die Wohnung angesehen und beim ersten Schritt über die Schwelle, war es für uns klar, was wir hier realisieren wollen. Nachdem wir das OK von allen Seiten hatten, haben wir sofort mit der Umsetzung begonnen.

Wer soll zu euch oder besser nicht zu euch kommen?
Nachdem hinter dem Mezznin7 der Verein für „Genuss und Kultur“ steht, sind bei uns ALLE WILLKOMMEN, die diese Leidenschaften mit uns teilen.

Was war das schönste Erlebnis seit dem Start?
Jeder Abend im Mezzanin7 ist ein einmaliges Erlebnis. Für unsere Gäste und auch für uns selbst. Spontane Auftritte von Künstlern, Heiratsanträgen und anderen emotionalen Momenten, erfüllen unseren Wohnraum mit Liebe und Herzlichkeit.

Welche Musik braucht man für das perfekte Essen daheim?
Für ein perfektes Essen schlagen wir opulente Opernarien, romantische Chansons und krachende Originalaufnahmen der 1920er/30er Jahre vor. Wenn wir zum Beispiel die Arie NESSUN DORMA aus Turandot spielen, liegt immer wieder ein ganz besonderer Zauber in der Luft.

Wohin geht ihr gern Essen?
Wir lieben die bodenständige Wiener Küche und suchen daher regelmäßig das Gasthaus Rebhuhn in der Berggasse auf.


UNSER FAZIT: Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder, denn diese Eindrücke bekommt man nicht oft zu sehen: 

 

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Fotocredit: Mezzanin7

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Fotocredit: Mezzanin

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Fotocredit: Mezzanin

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