Wir sind immer auf der Suche nach neuen inspirierenden Food-Projekten und werden – danke der wachsenden Anzahl an Foodies – auch immer öfter fündig. Vor Kurzem haben wir Katharina & Teresa interviewt, die das Projekt „Auf Haxe“, das Nachbarn an einen (Ess-)Tisch bringen soll, von Berlin nach Wien gebracht haben. Man kann sich übrigens noch dazu anmelden!

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Bitte beschreibt „Auf Haxe“ für unsere LeserInnen
Es findet ein Abendessen mit drei Gängen  statt, wobei jeder Gang in einer anderen Küche gegessen wird. Jeweils drei Paare sitzen also gemeinsam an einem Gang schlemmen und quatschen, ziehen dann weiter zum nächsten Gang und treffen dort zwei neue Paare. Man kocht also einmal und ist zweimal zu Gast. Am Ende treffen sich alle in einer Bar zur Nachschlagparty.  Am Tag vor der Veranstaltung werden die Gänge zugeteilt. Jetzt erfahren alle per E-Mail, welchen Gang sie wo verspeisen und ob sie für die Vorspeise, das Hauptgericht oder das Dessert zuständig sind. Los geht’s um 19:00 Uhr.

Insgesamt soll weder der goldene Kochlöffel verliehen noch allein der Hunger gestillt werden. Letztlich geht es darum einen lustigen Abend zu verbringen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Katharina ist in Berlin schon „auf Haxe“ gegangen und war begeistert. Haxenpionier Philipp stellte uns dann das Konzept und die dafür nötige Struktur zur Verfügung.

Im Alltag essen wir viel zu oft übereilt, ohne Gesellschaft oder nebenbei. Aber wir denken, dass gemeinsames Essen etwas ist, das viele Menschen verbinden kann. Warum also nicht drei Gänge an einem Abend in Wien nutzen, um die Nachbarschaft kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen?

Wer sind die perfekten Haxen?
Haxen sind offene Leute, die gerne Gastgeber sind und Lust haben ihre Nachbarn aus ganz Wien kennenlernen. Die einzige Bedingung an die Paare: Es muss sich um zwei Menschen handeln, die eine Küche in Wien zur Verfügung haben. Ob diese Personen Geschwister, Freunde, Partner oder sonst was sind, ist völlig egal.

Etwas Mut gehört natürlich auch dazu, wenn man bei fremden Menschen klingelt, um die Vorspeise zu genießen und vier fremden Menschen am eigenen Esstisch einen Platz einräumt.  Doch es lohnt sich, sich selbst einen kleinen Schubs zu geben. In jedem Falle wird es ein spannender Abend.

Wie war die 1. Wiener Haxe?
Großartig wars! Neun Paare haben sich köstlich bekocht, sind von Gang zu Gang getingelt & haben sich schließlich zu einem Drink im If Dogs Run Free im 6. Bezirk wiedergetroffen. Das Experiment ist geglückt! Die Wiener Nachbarschaft hat sich bewährt! Jetzt wollen wir mehr! Zur zweiten Haxe werden wir daher schon am 24.05. aufbrechen!

Welchen Song braucht man für das perfekte Essen daheim?
Teresa: das hängt das von der Tageszeit ab. Mittags Whitney & Beyoncé. Abends Devendra Banhart. Alles hat seine Zeit.
Katharina: ich mag zum Kochen tatsächlich Alanis Morissette, zum Essen Felix Laband. Nicht zu laut.

Was darf in der Küche nie fehlen?
Katharina:  Zimt
Teresa: Polenta.

Welches Lebensmittel mögt Ihr gar nicht?
Eindeutig und ohne Diskussion: Kümmel.

Was wird kulinarisch total überschätzt?
Cronuts. Warum? (Antwort der Redaktion: ach nur so, wir waren neugierig 😉

Wohin geht Ihr gern Essen?
Teresa mag das Ra´mien im 6.Bezirk. Hier isst sie am liebsten La´mien mit Curry und Gemüse. Katharina ist in Wien noch auf der Suche nach der Kombination aus frischer Pasta,  einfachen Zutaten  & wenig Soße. Sie ist optimistisch.

Anmelden bzw. für den nächsten Termin (24.5.) vormerken lassen, kann man sich übrigens auf www.aufhaxe.de.
Wir wünschen dem „Auf Haxe“-Team viel Erfolg in Wien und freuen uns auf zahlreiche Termine!

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