Kulinarische Trends und neue interaktive Ideen für unsere Kunden sind für uns ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit. Deshalb versuchen wir auch regelmäßig außerhalb Österreichs unterwegs zu sein und uns bei diversen Konferenzen und Bloggertreffen inspirieren zu lassen. So auch eben bei der SxSW Konferenz in Austin, Texas. Dort geht es nicht nur um Neues aus der digitalen, interaktiven Welt – es finden sich auch Film und Musik Freunde zusammen (insgesamt ca 35.000 Besucher jährlich). Es ist schon mehr Festival als Konferenz. Natürlich kommt man hier auch kulinarisch nicht zu kurz (alleine die vielen Foodtrucks…herrlich).

Heuer war eines der Highlights definitiv der essbare 3D Druck in Form von geometrischen Zuckerln, die fruchtig süß schmecken. Nicht, weil die Inhaltsstoffe so „gut“ sind (Zucker, Wasser, Alkohol und Farbe), sondern weil sie sehr hübsch  und die zukünftigen Möglichkeiten von essbarem 3D Druck faszinierend sind. Werden wir bald ganze Mahlzeiten drucken können? Was für eine Rolle wird essbarer 3D Druck in der Entwicklungshilfe spielen? Soviele Chancen….soviele Ideen.

Chefjet 3D Druck Zuckerl

Die Druckgeräte sind übrigens gar nicht so teuer, wie man glauben könnte – ab USD 5.000,- (einfärbig) ist man schon gut dabei. Der Druck dieser Zuckerl dauert etwas und ist derzeit noch nicht wirklich für den Massengebrauch tauglich, aber es ist ein Anfang. Traumhaft ist auch die Tortendeko, die damit hergestellt werden kann. Chefjet Drucker (so der Firmenname der Drucker) haben schon eine erste Kooperation mit Hershey angekündigt an weiteren Möglichkeiten für die Herstellung von Konfekt zu arbeiten. Die ersten Drucker werden im zweiten Halbjahr 2014 erhältlich sein und derzeit die beste Verwendung in Konditoreien finden (oder auch in Tortengeschäften).

Auch Mondelez hat für Oreo speziell für die SxSW die Kampagne #EatTheTweet gestartet. Abhängig von trending hashtags wie #sxsw wurde eine entsprechende Füllung (mehrere Geschmacksrichtungen) in 4 unterschiedlichen Mustern in den Oreo Keks gedruckt (die Keksscheiben waren schon fertig). Verantwortlich für die Maschinen war Maya Design. Ca. 10.000 verschiedene Füllungs-Kombinationen waren möglich. Pro Oreo Keks dauerte der Druckvorgang um die 1 ½ Minuten. Während es hier nicht um den Druck den ganzen Produkts geht (wie bei den Zuckerln), wurde trotzdem eine interessante Individualisierung in Kombination mit digitalen Kanälen ermöglicht. Ein Video davon gibt es hier.

 

 

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