Wir schreiben das Jahr 2014 und wir haben jetzt bereits das 3. FoodCamp Vienna a.k.a. #foodvie hinter uns gebracht.

Mehr als 120 Teilnehmer (wenn man Team & Sponsoren mitzählt) haben sich heuer zusammengefunden und beim #foodvie gemeinsam über 20 Sessions erleben können. Es wurde gekocht, erzählt, fotografiert und verkostet. Und – auch dafür gibt es das FoodCamp – geplaudert. Unser Klassentreffen. Schön wars.

Und die online Reichweite – top!

Berichte, die beschreiben, wie der Tag so war, gibt es wieder viele und wir wollen natürlich auch unseren Senf dazugeben. Da wir aber vom Treiben am FoodCamp gar nicht soviel mitbekommen, wollen wir euch wieder mal einen Backstage-Einblick zur FoodCamp Organisation geben. Zusammengefasst in 15 Punkten – have fun 🙂

PRE_CAMP

#1
Zwischen Dani und Nina gab es in den letzen 4 Monaten (weiter wollten wir nicht zählen) neben unserem Alltagsgeschäft ca 1.500 E-Mails & Nachrichten zu FoodCamp Abstimmungen. Dazu kommen noch ca. 200 Emails mit Sponsoren und ca. 50 mit Lieferanten und sonstigen Supportern. Dazu kommen natürlich noch Termine und Präsentationen.

#2
Wir sind nicht abergläubisch, aber haben immer einen Glücksbringer, im ersten Jahr einen Moustache-Sticker, im 2. ein  Tattly- Tattoo und heuer ein Armband aus Berlin und natürlich unsere #foodvie Kette – sicher ist sicher.

foodcamp 14

#3
Wir haben immer einen interessierten Vielleicht-Sponsor, der anbietet „beim nächsten Mal“  zu zahlen, weil es heuer „nicht mehr im Budget ist“. Fun Fact: das ist nie eine kleine Firma (für die wir immer Wege finden). Genauso haben wir pro FoodCamp immer einen potentiellen Sponsor, der uns mehr Arbeit macht als alle anderen (Präsentationen, Abstimmungtermine etc) und dann abspringt, weil es „nicht in die Strategie für heuer passt“.

#4
Wir sagen meistens zwischen 2-4 größeren Unternehmen ab, die unserer Meinung nicht zum FoodCamp passen. Warum? Weil es uns sehr wichtig ist, dass jeder Sponsor den Teilnehmern einen Mehrwert bietet und nicht einfach nur Geld oder Produkte hergibt. Das Gute ist, dass wir dabei immer einer Meinung sind.

#5
Der größte Spaß in der Vorbereitung ist, wenn wir zb unsere Buttons (rechtzeitig) geliefert bekommen,  besondere grafische Elemente  finden oder uns sonst eine Kleinigkeit einfällt, die wir wahrscheinlich auch weglassen könnten, aber die uns eben wichtig ist. Darüber können wir uns stundenlang freuen.

ON_SITE

#6
Der Tag des FoodCamps beginnt für uns um 6.00 Uhr, damit wir ab 07.30 Uhr die letzten Vorbereitungen treffen können.  Wir fahren immer gemeinsam hin und besprechen am Weg die letzten Dinge in Ruhe. Und nein, wir sind beide keine Morgenmenschen. Hauptaufbautag ist übrigens immer der Tag vor dem FoodCamp. Dieses Mal haben ca. 20 Lieferanten Lebensmittel, Küchenelemente, Geschirr, Besteck, Stromaggregate etc. angeliefert. Wir nennen es #lieferantenflashmob

photo 1 (13) Foodcamp

#7
Jedes Goodie Bag wird von uns gepackt – das bedeutet jeder einzelne Inhalt wird aus einer oder mehreren Schachteln ausgepackt und dann in – heuer 100 – Goodie Bags verpackt. Während des FoodCamps. Das passiert, wenn alle in Sessions sind. Heuer mit großer Hilfe unserer besseren Hälften.

#8
Kein FoodCamp ohne kleine Katastrophen – heuer hat tatsächlich unser einziger Küchenabfluss gestreikt, was zur Folge hatte, dass wir das gesamte Session-Geschirr laufend im Handwaschbecken (ja, das kleine) waschen mussten.  Dabei ruhig zu bleiben ist nicht leicht. Dabei auch noch zu lächeln noch viel weniger. Was uns beruhigt, ist dann immer wieder, dass es viele gar nicht mitbekommen haben. So soll es sein.

#9
Wir haben noch nie auch nur eine einzige der Sessions miterleben können. In den kurzen Pausen gönnt man sich einen kurzen Blick auf Instagram oder Facebook oder Twitter. Was wir heuer schon während des FoodCamps lesen konnten, hat uns überwältigt. Das sind die Dinge, die einem die Energie geben einen kaputten Abfluss wegzustecken.

#10
Bei allen 3 FoodCamps gab es auf der gesamten Teilnehmerliste immer nur 1-2 no-shows. Und selbst das  ärgert uns, denn es gibt immer soviele auf der Warteliste, die gerne dabei wären.

POST_CAMP

#11
Wir essen und trinken Kleinigkeiten vor Ort, haben aber nach dem FoodCamp einen riesen Hunger und keine Geduld mehr zu kochen – was bleibt also gegen 22:00 am Samstag? Richtig, nach einem Tag fast nur Bio, großartigen regionalen Anbietern und köstlichem Essen von den Sessions landen die Coolinaries dann tatsächlich im Drive-in (weil Restaurant-fähig sieht dann keiner von uns mehr aus).  #dasisteingeheimnis

#12
Wir sagen  nach dem FoodCamp immer „das machen wir nie wieder“.  Und zwar #ausgründen, denn nach der ganzen Schlepperei und Lauferei tut einfach alles nur noch weh.

#13
Der schönste Moment für uns ist, wenn wir die Blogberichte lesen . Nochmal (oder was die Sessions angeht zum ersten Mal) erleben zu können, was am FoodCamp alles passiert ist, macht uns die größte Freude.

#14
Der Wermutstropfen heuer war definitv die sehr kleine Summe, die für die Gruft-Spende zusammengekommen ist. Wir hätten uns beide sehr viel mehr erwartet. Besonders im Hinblick auf die Tatsache, dass ein einziges Ticket für ähnliche Veranstaltungen ab € 100 und aufwärts kostet. Wir finden, dass es in Österreich keinen Hunger geben darf und gerade wir Foodies haben die Verantwortung uns hier besonders stark zu machen.

#15
Trotzdem, das positive Fazit: bei aller Arbeit, war es dann doch schön für uns die Freude der Besucher, Partner und Sponsoren mitzuerleben.

So Long, and Thanks For All the Fish 😉

 

 

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