Natürlich war auch viel Sightseeing (und Essen) dabei, aber in erster Linie waren die Coolinaries in Kalifornien um die Create & Cultivate Konferenz zu besuchen.

Nein, direkt mit Food hat das alles sehr wenig zu tun gehabt, aber unsere erste große Liebe ist ja auch Digitales Marketing und wo kann man sich dazu besser inspirieren lassen, als in den USA.

Create & Cultivate ist eine online Plattform und gleichzeitig ein offline Eventformat für weibliche Entrepreneurs im digitalen Bereich. Die Konferenz findet 3x im Jahr in jeweils unterschiedlichen Städten der USA statt. Gegründet wurde die Plattform von Jaclyn Johnson als ein Eigenprojekt ihrer Digital Agentur NO SUBJECT.

Wie gemacht für Menschen, die sich nicht tagelang auf einer Konferenz herumtreiben möchten (wer hat denn dafür die Aufmerksamkeit?), dauert Create & Cultivate nur einen Tag – der hat es dafür umso mehr in sich. Das Program ist dicht gedrängt und teilt sich in 2 Tracks.

create and cultivate konferenz

Die Speakerlist  – bestehend aus Frauen, die sich alle jeweils online (neu/wieder) positioniert haben – kann sich sehen lassen und war nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam:

Katherine Power, Hillary Kerr, Chelsea Handler, Jessica Alba, Rachel Zoe, Bri Emery, Roy Cho, Andy Torres, Mandana Dayani, Anh Sundstrom, Taylor Sterling, Sona Gasparian, Ara Katz, Clare Vivier, Keija Minor, uvm.

Nachdem bei jeder Konferenz immer nur eine ganz kleine Anzahl an Tickets verkauft werden, bleibt das Setting sehr persönlich und nahbar. Man kann sich tatsächlich in Ruhe austauschen oder z.B. mit einem Speaker auch mal eine Mentoring Session machen.

Im Unterschied zu heimischen Veranstaltungen ist es hier übrigens gar kein besonderes Thema, wenn man als Mutter arbeiten geht und der Mann aktiv mithilft. Hier reden Frauen einfach übers Business. Und manche sind halt auch Mütter – ohne viel Aufhebens drum zu machen.

Überhaupt war die Konferenz sehr entspannt und unaufgeregt – kein Jammern, kein Beklagen, sondern nur starke weibliche Persönlichkeiten, die recht ungefärbt von ihrem Alltag erzählen.

Inkl. Scheitern, was ja bei uns bekanntlich weniger üblich ist. Man möchte fast glauben, dass die Amerikaner stolz sind auf ihre “Scheiternarben”. Frei nach dem Motto “besser scheitern, als gar nicht probieren”. Und das ist ja mal eine erfreuliche Abwechslung.

Auch schön zu erleben war es, dass generell keine der Frauen das Gefühl vermittelt hat sich erklären zu müssen. Ganz gleich ob wegen dem Lebensstil, dem Job oder ihren Einstellungen. Es herrscht ein ganz natürliches Selbstverständnis. Do want you want to do. 

Perfekt, wie wir finden!

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