Nein, ich bin nun wirklich kein Öko. Ich recycle nicht wirklich, ich liebe Autofahren und an den Regenwald habe ich ehrlicherweise seit den 90ern nicht mehr gedacht.

Warum ich mich also mit dem Thema “Zero Waste” beschäftige, hat andere Motive – je älter ich werde desto weniger möchte ich besitzen. 

Durch meine vielen Umzüge habe ich automatisch immer regelmäßig ausgemistet, aber das alleine macht es nicht aus. Vor allem, wenn man sich immer wieder neues Zeug anschafft.

Less is More

Vor einigen Jahren habe ich diesen Blogartikel gelesen und war begeistert von der Idee eine fixe Anzahl von persönlichen Gegenständen zu haben. Ich habe mich für die Zahl 365 entschieden und das halte ich seit ca. 2 Jahren schon ein.

Kleiner Tipp – wer sich schwer von alten Sachen trennen kann, der sollte sich einen Memories-USB-Stick organisieren. Da sind bei mir schöne Fotos von den Sachen drauf, die ich mir anschauen kann, wenn ich sentimental werde. Quasi eine virtuelle Erinnerungsbox, ohne dass man die Sachen selber aufheben muss.

Bei meiner Kleidung bin ich schon nahezu dort wo ich sein möchte. Die 365 Stück beinhalten Kleidung, Schuhe, Taschen und Wintersachen, wie Schals und Handschuhe. Als “1” Item zähle ich allerdings Schmuck, Socken, Unterbekleidung und Sportsachen.

Wenn ich etwas neues kaufe, dann muss etwas altes weg. Dieser Gedanke stoppt Impulskäufe recht schnell. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass ich Sachen kaufe, die alle zusammenpassen und daher auch die morgendliche Entscheidung “was ziehe ich an” schnell fällt.

Besser geht immer

Aber, “weniger” bedeutet nicht immer automatisch “besser” und so gibt es immer Optimierungsbedarf, der in diesem Fall auch zu Less Waste führt. Wie zum Beispiel sein eigenes Einkaufssackerl immer dabeizuhaben. Wahrscheinlich das allereinfachste, wenn es um weniger Müll geht.

Was bei Kleidung sehr gut funktioniert, ist viel schwerer für mich in der Küche. Aber der Gedanke an eine leere, aufgeräumte Küche ist derart reizvoll, dass ich es gerne versuchen möchte.

Das wir schon lange versuchen von Produzenten direkt einzukaufen, ist in diesem Fall von Vorteil – oder? Dazu mehr bald.

Naturkost St.Josef Zero Waste - The Coolinary Society

Naturkost St.Josef

Double Trouble

Wie so oft fängt es mit einer kleinen, gesunden Portion Ehrgeiz zwischen Dani und mir an und daher haben wir Coolinaries beschlossen uns mal etwas intensiver mit dem Thema Zero Waste zu beschäftigen und euch auch daran teilhaben zu lassen. Nämlich aus einer Perspektive von zwei durchschnittlichen Haushalten, die möglichst wenig Kompromisse machen wollen, wenn es um Qualität geht. Und mit teilhaben meinen wir auch unsere daily fails, die sich teilweise jetzt schon abzeichnen.

Und wer uns kennt, weiß spätestens jetzt, dass dazu noch ein paar coole Dinge folgen werden… #staytuned 

>> hier geht’s zum „Zero Waste“ Artikel von Dani

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