Wer mich kennt weiß, dass ich schwarz liebe. Ich hoffe, dass ich auch zero waste lieben lerne, daher der Titel :-).  Apropos schwarz sehen – wenn man durch die Regale eines Supermarktes geht, möchte man den Selbstversuch gleich wieder aufgeben, weil man ahnt, auf was man sich eingelassen hat bzw. auf was man sich einlassen muss, wenn man sein Leben nachhaltiger gestalten will.

Kunststoffverpackungen aka Plastik soweit das Auge reicht. Meiner liebsten Bio-Marke Ja! Natürlich kann ich – kompostierbare Maisfolie hin oder her – im großen und ganzen ein zartes „Ade“ hinhauchen, denn ich werde sie in Zukunft leider nur mehr sehr selten in meinem zu Hause begrüßen können. Hin- und hergerissen zwischen verpackten Bio-Radieschen aus dem Burgenland und offenen konventionellen aus Deutschland, habe ich mich kürzlich frustriert abgewendet und bin mit dem Beschluss, dass nun Märkte und Shops mit überwiegend unverpackter Ware meine bevorzugten Einkaufshotspots sein werden, nach Hause geschlurft.

Warum, wieso, weshalb?
Ja…warum eigentlich? Angefangen hat es mit dem Buch von Marie Kondo, dem Behalten von Dingen, die man mag und der Erkenntnis, dass es gar nicht so viel braucht bzw. dass der Überblick einfach größer ist, wenn man weniger hat. Den Überblick in meinem Kühlschrank hab ich schon vor längerer Zeit verloren. Natürlich war nicht wirklich zuviel oder zuwenig drinnen, aber eben immer irgendwas, das ich nicht ge- bzw. verbraucht habe. Oder schlecht geworden ist, weil ich dann doch außer Haus gegessen hab. Als Nina dann bei Bea Johnson’s Wien Besuch dabei war, hab ich mir Bea’s Buch auf meinen Kindle geladen und bin – #danistyle – gleich in medias res gesprungen.

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Lunzer’s Massgreisslerei – ein guter Startpunkt für motivierte Zero Waster


Status quo

Den ersten Familieneinkauf mit Mann & Kindern in der Lunzer’s Maßgreisslerei und die ersten Tage ohne verpackte Lebensmittel habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Die Wasserflasche an zwei von drei Tagen zu Hause vergessen, dem Kind einmal erklärt, warum wir jetzt nicht zum Merkur fahren, um Wasser zu kaufen, den ersten Meal Plan meines Lebens erstellt. Mich gefreut, dass ich soviele Leinensackerl hab. Überlegt, ob ich Georg Öfferl frage, ob er Schnur und Papier auf Madame Crousto weglassen kann und nachgedacht, ob ich Martin Allram überreden kann, mir mein Getreide unverpackt zu geben. Außerdem leicht gestresst fast alle Kaffeeröster der Stadt gefragt, ob ich bei ihnen Kaffee ohne Verpackung kaufen könnte.

What’s next
Ich übe mich im schlauen Einkaufen und lerne täglich dazu. Ein spannender Bereich, für den wir in Kürze auch einen Interviewpartner treffen, ist Mülltrennung und Kompostierungsmöglichkeiten in Wien. Wir werden über Erfolge und Misserfolge berichten. Hoffentlich hauptsächlich über Erfolge. Außerdem arbeiten wir an einer Bezugsquellenübersicht speziell für Foodies. Stay tuned und folgt uns auch auf Instagram.

 

>>Hier geht’s zum Zero Waste Artikel von Nina

 

Erste Links für Interessierte
Zero Waste Home
Trash is for Tossers
Daria Daria’s Linkliste für Wien

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